Zunftnews 2017

Stimmungsvolles Sommerfest 2017:

Ein Familienplausch mit viel Sonne

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen trafen sich rund 35 Zünftler, Zunftfrauen und Kinder sowie das VK 2017 auf dem Hof Schönfeld in Ballwil zum alljährlichen Sommeranlass.

Das VK 2017 unter der Leitung von Präsident Stephan Knüsel stand schon ab 11 Uhr bereit, um die zahlreichen Gäste zu empfangen. Alle freuten sich auf die Landluft, die vielen Tiere und das feine Zmittag direkt vom Grill. Na ja, zur Landluft gehören halt auch die die etwas anders duftenden Schweine. Aber auch diese hatten Spass an den lustigen Gestalten, welche bei ihnen am Gehege standen.

Gemütliches Beisammensein

Dieser Anlass bereitet jedes Jahr sehr viel Freude, da sich auch die Frauen und Kinder mal in nicht so festlichen Abendkleidern und in viel lockerer Atmosphäre treffen und unterhalten können. Die Kinder waren dieses Jahr ohnehin meist mit den Trampolinen beschäftigt, so dass die Erwachsenen noch mehr Zeit für einander hatten.

Für Nachwuchs ist gesorgt

Sogar mit Kinderwagen wurde aufgefahren. Zum einen war der kleine Manuel von Beat und Olivia Boeglin, zum andern die 3 Wochen junge Gil von Richi Müller und Denise Bammert das erste Mal am Sommeranlass der Wey-Zunft dabei. Herzlich willkommen in unserem Kreis!

Vielen Dank dem Vergnügungskomitee unter der Leitung von Stephan Knüsel für die Organisation und den wunderschönen Tag im Kreise der Familie.

Text/Bilder: Benno Zurfluh

Mehr Bilder


Sommerfest 2017:

Zunftmeister-Ausflug 2017:

Bilder: AZM Heinz Steimann

Mehr Bilder


Zunftmeister-Ausflug 2017:

ÜBERGABESITZUNG DES LOZÄRNER FASNACHTSKOMITEES:

Marcel Manetsch "rockt" als neuer LFK-Präsident

Am Freitag, 23. Juni 2017, fand die Schluss- und Übergabesitzung des Lozärner Fasnachtskomitees statt. Turnusgemäss übernahm die Wey-Zunft die Federführung, um mit Marcel Manetsch an der Spitze die Fasnacht 2018 zu organisieren - dem Nachfolger Patrick Hausers im Amt des LFK-Präsidenten.

Der Tradition folgend erschienen alle LFKler und Gäste in dunklem Anzug, mit weissem Hemd und Krawatte, wie in der Einladung empfohlen. Bei Wein, Bier und viel Mineralwasser genossen sie den ersten Apéro in der Münzgasse beim Hotel Wilden Mann, bis der neue Vizepräsident Mike Hauser nach dem Motto des neuen LFK-Präsidenten als „Rocker“ zum Aufbrechen aufforderte.

Insignien zur Übergabe an die Wey-Zunft

Auf dem Mühlenplatz mussten nach einer launigen Ansprache des Zunftmeisters zu Safran, Rolf Willmann, die Insignien des Präsidenten und des Weibels an den Alt-Zunftmeister Seppi Kreyenbühl zur Weitergabe an die Wey-Zunft abgegeben werden. Nach einem kleinen Umzug, angeführt von der Bohème Musig, konnte Wey-Zunftmeister René Najer auf dem Hirschenplatz die LFK-Insignien von der Zunft zu Safran übernehmen.

LFKP Marcel Manetsch und Weibel Alberto Margraf in Amt und Würden eingesetzt

Auf dem Falkenplatz kam es zur eigentlichen Amtseinsetzung des neuen LFK-Präsidenten. Unser Zunftkamerad Marcel Manetsch erhielt aus den Händen unseres Zunftmeisters René Najer die Präsidentenkette des LFK und den „Huerenaff“ (auch „Chnorri Marroni“ genannt), die ihn nun für ein Jahr als Präsidenten des LFK auszeichnen. Was aber wäre ein LFKP ohne einen Weibel, der ihn in seinem Amtsjahr aufmerksam und tatkräftig unterstützt? Dieses Amt durfte Alberto Margraf übernehmen. Dazu wurde er mit Mantel, Hut und Weibelstab ausgerüstet.

Nun folgte die Verschiebung zum grossen Apéro hinter dem KKL bei der UNI Luzern. Die „ehrenstandfesten“ Altweibel der Wey-Zunft hatten ein grossartiges Buffet aufgebaut und schenkten Wein, Bier und Mineralwasser aus. Dazu gab es feine Canapés, geliefert von der Bäckerei unseres Zünftlers Dani Habermacher. Während des Apéros spielte die Guggenmusig Rotseemöven mit schränzenden Tönen zum Konzert auf.

Bankett in gediegenem Rahmen

Wie es so üblich ist, gibt es nach der „Machtübernahme“ ein grossartiges Festmenü, welches in diesem Jahr bei unserem Zunftkameraden Fritz Erni im Hotel Montana serviert wurde. Dort fand dann auch die Verabschiedung der aus dem LFK austretenden Delegierten statt, welche für ihre mindestens sechsjährigen Dienste mit einem speziellen Plakettenrahmen geehrt wurden. Von der Wey-Zunft konnten diese Anerkennung Alt-Zunftmeister Bruno Spörri und Kurt Amrein mit drei weiteren Delegierten entgegennehmen.

Sigi Ettlin wird die Wey-Zunft neu in der Finanzkommission vertreten. Er durfte aus den Händen des neuen Präsidenten das LFK-Abzeichen und die Statuten übernehmen.

Wir alle wünschen unserem neuen LFK-Präsidenten Marcel Manetsch und seinem Weibel Alberto Margraf ein tolles, unvergessliches und mit vielen Überraschungen "gesegnetes" LFK-Jahr und eine nicht zu überbietende, rockige Fasnacht 2018!

Text: AZM Alois Bucher

Bilder: AZM Heinz Steimann

Mehr Bilder


ÜBERGABESITZUNG DES LOZÄRNER FASNACHTSKOMITEES:

Mondscheinfahrt im Pulverturm:

Die Pulverturmpastete lockte ins Zunftlokal

Bei angenehmen Temperaturen trafen sich rund 20 Zünftler und ein Gast sowie das VK 2017 in der Lounge im Pulverturm zur Mondscheinfahrt vom 9. Juni 2017.

Das Vergnügungskomitee unter der Leitung von Präsident Stefan Knüsel war ab 19 Uhr bereit, die Zünftler zum Apéro zu empfangen. Bei Wein, Bier und Mineralwasser stand man gemütlich und genussfreudig beisammen, um sich angeregt über dies und das zu unterhalten. Wie auf der Einladung angekündigt, wurde darauf in der Zunftstube auch ein Essen mit gemischtem Salat und einer Pulverturmpastete serviert.

VKP Stefan Knüsel konnte neben den vielen Zünftlern speziell unseren „Gastreferenten“ und Alt-Zunftmeister Beat Fischer begrüssen. In seinem Vortrag brachte er uns viel Interessantes über die Entstehung der Stadt Luzern und die Museggmauer mit ihren neun Türmen näher. Dabei konnte er aus seinem früheren Engagement für die "Stiftung für die Erhaltung der Museggmauer" aus den Vollen schöpfen.

Zum Abschluss des gelungenen Anlasses gab's eine feine Cremeschnitte aus der Bäckerei von Daniel Habermacher. Natürlich durfte als Zugabe der übliche Kaffee, ob mit oder ohne Alkohol, nicht fehlen.

Ein grosses Dankeschön gebührt dem Vergnügungskomitee unter der Leitung von Stefan Knüsel für die Organisation und den gemütlichen Abend in unserem schönen Pulverturm.

Text: AZM Alois Bucher

Bilder: Benno Zurfluh

Mehr Bilder


Mondscheinfahrt im Pulverturm:

Fahnenweihe der Mättli-Zunft Littau:

Die Mättli-Zunft Littau mit neuer Fahne

Am vergangenen Samstag, 10. Juni 2017, fand die Fahnenweihe der Mättli-Zunft Littau statt.

Unser Bannerherr zu Fuss, Zunftritter Erich Moser, erwies mit den Fahnenwachen Christian Amstutz und Bruno Bucher der neuen Fahne mit den allerbesten Grüssen der Wey-Zunft die Ehre. Ein herzliches Dankeschön für diese Vertretung!

Da der alljährliche Armsünderausflug des LFK am selben Tag stattfand, konnten leider der Zunftmeister, Weibel und der Präsident nicht an den Feierlichkeiten der Mättli-Zunft Littau teilnehmen.

Im Namen der ganzen Wey-Zunft wünschen wir der Mättli-Zunft alles Gute mit ihrer neuen Fahne und hoffen, dass sie jederzeit ein treuer Begleiter und Repräsentant für die Zunft ist.

Text: Benno Zurfluh

Fahnenweihe der Mättli-Zunft Littau:

Frühlings-GV 2017:

Bilder: Benno Zurfluh / Remo Bucher

Mehr Bilder

ZWEITE MONDSCHEINFAHRT 2017

Wohnen und Liftfahren der Zukunft

Die zweite Mondscheinfahrt lockte mit einem spannenden Thema gleich 45 Zünftler nach Dierikon. Die erwartungsfrohe Schar traf sich am 10. Mai um 18:30 Uhr, um die PORT Technology von Schindler kennenzulernen. Dies ist die Idee von intelligenter Mobilität der Zukunft

Nachdem unser Altweibel Berto Margraf als Initiant dieses spannenden Events ein paar Worte an die Zünftler gerichtet hatte, ging es los. Wir wurden herzlich von Aniko Hornyak und Lukas Oetterli begrüsst. Als erstes erwartete uns eine Einführung per Film. Im Filmsaal ging das Staunen bereits los - da dachte man schon, man sei in der Zukunft angekommen.

Anschliessend wurde uns dann an praktischen Beispielen gezeigt, wie man es möglich macht, pro Tag 300'000 Personen in einem Gebäude zu transportieren: sehr eindrücklich! Dann ging es wirklich noch direkt in die Zukunft des Wohnens. Im Stil eines Planetariums war per Film die Städteplanung der Zukunft zu geniessen.

Geselligkeit wird auch in der Zukunft nicht zu kurz kommen

Nach der überaus interessanten Führung wurden wir von der Firma Schindler noch zu einem genussreichen Apéro Riche eingeladen, für den wir uns herzlich bedanken.

Lob und Dank gehen auch ans VK 2017, den Altweibel Berto und an unsere Gastgeber Aniko Hornyak und Lukas Oetterli, für den gelungenen Abend! Wir freuen uns auf weitere schöne Anlässe mit euch.

Text/Bilder: Herbert Lörch

Mehr Bilder


ZWEITE MONDSCHEINFAHRT 2017

Portrait Max Stocker:

Max Stocker – ein Urgestein der Wey-Zunft

50 Jahre lang war Max Stocker Bannerherr zu Pferd der Wey-Zunft. Hinter dem wieder genesenen und rüstigen 88-jährigen verbergen sich unglaubliche Geschichten und Erlebnisse zum Radsport, zu Eishockey und zu Pferden.

Früher Kontakt zu Pferden

Max wurde am 28. Juni 1929 in Luzern geboren. Hier besuchte er die Primar- und die Sekundarschule. Bereits als 10-Jähriger machte er Bekanntschaft mit Pferden. Da 1939 der zweite Weltkrieg ausbrach, mussten die jungen Burschen bereits verantwortungsvolle Arbeiten verrichten. Max half in der Molkerei Stalder in Luzern aus, sammelte mit Pferd und Wagen die Milch ein und half beim Ausmessen. Er erlernte in Luzern das Handwerk eines Sattlers mit dem Ziel, später die Bereiterschule in Bern absolvieren zu können.

Eishockey und Radsport als Ausgleich

Schon mit 15 Jahren schlüpfte Max Stocker in die Keeper-Montur beim EHC Luzern. Er glänzte durch seine guten Reflexe und durch gekonntes Stellungsspiel. Auch wenn es nicht zu einem Meistertitel reichte – noch immer zeugen viele Fotos und unzählige Geschichten von dieser spannenden Zeit.

Ein weiteres Hobby von Max war das Rad. Im Veloclub Concordia, Luzern, absolvierte er mit 12 bis 15 Kameraden viele Rennen als Junior und Amateur. Die rund 30‘000 Trainings- und Rennkilometer pro Jahr zeigen auf, mit wie viel Freude, aber auch Ernsthaftigkeit dieser Sport betrieben wurde. Vielleicht war das auch der Grund, dass Max bei der Aushebung nicht zur gewünschten Kavallerie, sondern zu den Radfahrern eingeteilt wurde.

Junger Trainerassistent für Rennpferde

Mit 22 Jahren wurde Max, der Pferde über alles liebte und heute noch liebt, als Trainerassistent bei Fritz Rindlisbacher auf der Allmend angestellt. Jeden Morgen um vier Uhr stand er im Stall und bereitete die Rennpferde für das morgendliche Training ab sechs Uhr vor. Da sein beruflicher Arbeitsbeginn als Sattler erst ab neun Uhr möglich war, arbeitete Max die ganze Woche ohne einen freien Tag. Das war ihm die Arbeit mit den geliebten Pferden wert.

Sporttherapeut von Leichtathleten und Fussballern

1963 eröffnete Max eine Massage- und Therapiepraxis und arbeitete im Medical Team des Schweizerischen Leichtathletik-Verbandes. Von 1968 bis 1975 führte Max je eine Sauna- Praxis in Luzern und in Stans. Darum entschied sich Max 1969 schweren Herzens, den Pferdesport aufzugeben. Zusätzlich arbeitete er sechs Jahre lang als Masseur beim FC Luzern. In dieser Zeit „überlebte“ er fünf Trainer. Auch hier gäbe es unzählige Geschichten und Reminiszenzen zu erzählen.

Zurück zu den Pferden

Ab 1975 führte Max eine Therapie-Praxis im Hallenbad. Gleichzeitig fand er wieder Zeit für sein geliebtes Hobby, die Pferde. Er wurde Stallmeister bei Orlando Medici im Reitzentrum St. Georg in Buchrain. Dort betreute er 61 Pferde. Von 1990 bis 2006 führte er die Stallungen im Perlenhof in eigener Regie. 2008 hat sich Max zur Ruhe gesetzt.

Max und seine Familie

Max ist seit über 60 Jahren mit Sonja glücklich verheiratet. Leider plagen Sonja gesundheitliche Probleme. Seit einem Jahr wird sie in einem Pflegeheim liebevoll betreut. Max freut sich über Besuche und Ausflüge mit seiner Tochter Christine und den beiden Grosskindern Daniele und Andrea.

Max und die Wey-Zunft

1956 hat Max zum ersten Mal als Bannerherr zu Pferd der Wey-Zunft die Umzüge am Schmutzigen Donnerstag und am Güdismontag begleitet. Ganz speziell in Erinnerung bleibt Max das Jahr 1963, als sein Hausmeister, Hans Kaiser, Zunftmeister wurde. Max durfte die Kutsche, wunderschön von Ruedi Bürgi geschmückt, stolz durch die Stadt fahren.

Gerne erinnert sich Max an die Zeit, als er mit den Zünftlern in der Festhalle bastelte und mithalf, den wunderschönen Frosch der Wey-Zunft zu gestalten. Er liebte die familiäre Atmosphäre. Da Max immer sehr um die Pferde besorgt war, blieb oft wenig Zeit für die Zunft. Sein Motto: Zuerst das Pferd – dann die Zunft. 2006 hat die Bannerherren-Vereinigung mit Max das Jubiläum „50 Jahre Bannerherr zu Pferd“ mit einem gelungenen Transparent gefeiert.

Gesundheitliche Probleme

In den vergangenen Jahren hatte Max mit grossen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ein Tumor hinter dem linken Ohr verursachte grosse Schmerzen. Da Max zu dieser Zeit bereits 80 Jahre alt war, lautete der Entscheid: Der bösartige Tumor wird nicht mehr operiert. Später untersuchte ihn ein Spezialarzt nochmals eingehend. Dieser Spezialarzt entschied sich für eine grosse, siebenstündige Operation, die zum Glück erfolgreich verlief. Nach 35 Bestrahlungen wurde kurz Weihnachten 2015 festgestellt, dass sich der Krebs vollständig zurückgezogen hatte. Was für ein Weihnachtsgeschenk für Max und seine ganze Familie.

Sich freuen am Lebensabend

Durch die Gesundung wurden sogar plötzlich die Pferde wieder ein Thema. Max hat bei Paul Estermann in Traselingen eine Möglichkeit gefunden, seinen geliebten Pferden nahe zu sein.

Wir wünschen Max alles Gute, gute Gesundheit und weiterhin viel Freude mit seiner Familie und seinem geliebten Hobby, den Pferden. Wir freuen uns, dass Max wieder vermehrt am Zunftleben teilnehmen kann.

Bilder/Text: AZM Beat Fischer


50 Jahre Wey-Zunft - Peter Graber:

Einladung zur "goldenen Hochzeit" – welche Ehre!

Am Dienstag, den 02. Mai 2017 fand die Jubiläumsfeier von AZM Peter Graber statt.

Zu diesem 50-jährigen Jubiläum mit der Wey-Zunft hat AZM Peter Graber den erweiterten Zunftrat zu einem Dinner im Pulverturm eingeladen.

Beim Menü sprang jedes Zünftlerherz im Zickzack. So durften wir «gebackene Froschaugen», Pulverterrine, «Ein Fröschlein im grünen Teich», «Buddha-Pastete» sowie feine Rotweinbirnen geniessen. Dass der Gastgeber alle Speisen auch noch gleich selber zubereitete, war einfach sensationell! Vielen herzlichen Dank lieber Peter!

Ebenfalls einen grossen Dank an den grossartigen Service, welcher durch unseren unermüdlichen Zunft-Kandidat Markus Koller gestemmt wurde.

Kniffliges Quiz als Herausforderung

Auch die Unterhaltung an diesem Abend kam keinesfalls zu kurz. Neben tollen Gesprächen über weit vergangene Tage hatte Peter noch ein Quiz über die Wey-Zunft vorbereitet. So konnten sich alle Anwesenden über 20 aussergewöhnliche Fragen austauschen. Jedoch konnten die wenigsten Fragen ohne grosse Diskussionen beantwortet werden. Der eine oder andere Zünftler wird im Verlaufe dieses Jahres auch noch die Möglichkeit erhalten, sein Wissen über die Wey-Zunft zu prüfen. Wer weiss, vielleicht wird dieser Fragebogen ein Bestandteil für die Kandidaten-Aufnahmekommission…

Es war ein sehr gelungener Abend und zu einer wirklich aussergewöhnlichen Einladung. Herzlichen Dank nochmals an unseren AZM Peter!! Wir freuen uns auf viele weitere Jahre mit dir im Kreise der Wey-Zunft.

Bilder/Text: Benno Zurfluh

Mehr Bilder


50 Jahre Wey-Zunft - Peter Graber:

Sujetabschluss 2017:

Der Bauchef lädt ein - und alle kommen!

Am Freitag, den 28. April 2017, fand die grosse Schlussfeier für das Umzugs-Sujet 2017 der Wey-Zunft statt. Im Pulverturm fanden sich dazu an die 35 Helfer, Chrampfer und Umzugsteilnehmer auf Einladung des Sujetchefs Dieter Haller zu einem Abschlussabend ein.

Nach einer kurzen, atypisch unpolitischen Begrüssung durch Dieter wurde den Gästen ein Film mit Impressionen der Fasnacht 2017 präsentiert. Es war eine Wohltat, bei garstigem Wetter den sommerlichen Umzug vom Güdismontag nochmals bewundern zu können.

Das herausragende Sujet «Gottardo» wird unvergesslich bleiben.

Allen Helfern, Chrampfern, Umzugsteilnehmern, Gönnern und Sponsoren wurde für deren tolle Unterstützung in dieser Saison herzlich gedankt. Dieser Abschnitt nahm zu Recht wiederum etwas mehr Zeit in Anspruch, da es sich doch um sehr viele Personen dieser Art handelte: einfach phänomenal, dieser Rückhalt!

Für das leibliche Wohl war natürlich ebenfalls gesorgt. So konnten wir anschliessend Schüblig mit Salat und zum Dessert Linzertorte geniessen.

Ein sehr gelungener Abend, welcher alle Anwesenden mehr als zufrieden stellte. Herzlichen Dank an unseren Sujetchef und sein Team!!

Bilder/Text: Benno Zurfluh

Mehr Bilder


Sujetabschluss 2017:

START DER MONDSCHEINFAHRTEN 2017:

Zünftiges Eiertütschen nach altem Brauch

38 angemeldete Zünftler waren äusserst gespannt auf die erste Mondscheinfahrt 2017. Ob allenfalls der Osterhase vorbeikommen würde?

In der Hochhüsliweid-Hütte im Würzenbach-Quartier traf sich die stattliche Zünftlerschar zu einem gemütlichen Abend unter Kameraden. Nach der Begrüssung durch unseren VKP2017, Stephan Knüsel,konnte gleich mit dem «Eiertütschen» losgelegt werden. Dabei ging es von verbissen bis äusserst gemütlich zu und her. Es war ja kein Sieger zu erküren ...

Das Feuer für die angebotene Wurst brannte auch schon seit längerer Zeit, so dass das Nachtessen nicht lange auf sich warten liess.

Geselligkeit als oberstes Gut

Das schönste an den Mondscheinfahrten bleibt das gesellige Zusammensein unter Zunftkameraden. So gab es auch an diesem Abend wieder angeregte Diskussionen über dies und das, sei es bei einem Rückblick auf die tolle Fasnacht 2017, einer Vorschau auf die Frühlings-GV oder einfach nur übers Wetter.

Herzlichen Dank ans VK 2017 für den gelungenen Abend! Wir freuen uns auf weitere schöne Anlässe mit euch.

Text: Benno Zurfluh

Bilder: Remo Bucher

Mehr Bilder


START DER MONDSCHEINFAHRTEN 2017:

Frühlings-Turmputzete 2017:

Im Kampf gegen Spinnweben und Dreck

Mit Beginn des Frühlingswetters hat sich auch der Pulverturm wieder einmal ein paar Streicheleinheiten mit Besen, Schrubber und Putzlappen verdient.

Am 25. März 2017 folgten 23 Zünftler dem Aufruf unseres Turmherrn AZM Rolf Sainsbury:

"Sauber muss der Pulverturm werden!!"

Dass die Motivation aller Teilnehmer enorm gross war, zeigte schon, dass die erste Begrüssung vor dem Turm bereits durch den besenschwingenden Zunftmeister René Najer erfolgte. Dieser liess es sich nicht nehmen, den ganzen Aussenbereich auf Hochglanz zu bringen.

Nach dem obligaten Kaffee und Gipfeli im obersten Stock ging es dann so richtig los. Dem Dreck wurde der Kampf angesagt. Weder Spinnweben noch sonstigen Überbleibseln aus den Wintermonaten blieb es vergönnt, sich weiterhin im Pulverturm breit zu machen.

Natürlich kam auch der kameradschaftliche Aspekt nicht zu kurz. So fand jeder mal wieder etwas Zeit, sich mit andern Putzteufelchen zu unterhalten und auch die Fasnacht nochmals Revue zu passieren.

Nun darf feierlich verkündet werden, dass dieser Kampf überragend gewonnen worden ist und unser schöner Pulverturm glanzvoll in den Frühling starten kann. Herzlichen Dank allen Helfern für die hervorragende und speditive Arbeit! Der Turm ist nun wieder offen für alle kommenden Anlässe.

Nach aufopfernder Arbeit durften wir die feinen Sandwiches und Dessertgebäck unseres Zunftkameraden Daniel Habermacher geniessen. Herzlichen Dank auch unserem Turmherrn für die Organisation!

Bilder/Text: Benno Zurfluh

Mehr Bilder


Frühlings-Turmputzete 2017:

Bauabend mit der Luzerner Kantonalbank 2017:

So viele helfende Hände im Sujetbau

Am Montag, 30. Januar 2017 war es wieder mal soweit. Die Luzerner Kantonalbank unter der Leitung von Peter Imhof war als Unterstützung zu Gast im Sujetbau.

Bereits zum 13. Mal kam Peter Imhof mit einem bunten Mix aus Angestellten und Kunden - und somit vielen helfenden Händen - in den Fliegerschuppen zum Sujetbau. Nach einem kleinen Apéro wurden durch unsern Sujetchef Dieter Haller die anstehenden Arbeiten erklärt und alle „Baustellen“ mit Personal besetzt.

Wie jedes Jahr war es eindrücklich zu sehen, wie rund um den Wagen so viele emsige Helfer alle gestellten Aufgaben in Höchstgeschwindigkeit erledigten. Fast ein Bild wie von einem Ameisenhaufen! So wurde insbesondere gekleistert, was das Zeug hielt.

Geselligkeit nach getaner Arbeit

Während die „Arbeitsameisen“ zuverlässig und vor allem unfallfrei arbeiteten, war man auch in der Küche fleissig. AZM Rolf Keller widmete sich den feinen Steaks, Heinz Sperl war unter anderem für den Salat zuständig, während Hans Meyer den tollen Pilz-Risotto zubereitete.

Zunftmeister mit Gefolge

Kurz vor dem Essen beehrte der ehrenfeste Zunftmeister 2017, René Najer, mit seinem Weibel Stefan Imwinkelried die illuster zusammengewürfelte Bautruppe. So war die Stimmung beim gemütlichen Zusammensitzen und Ausklingen des Abends einfach perfekt.

Wir freuen uns schon jetzt alle auf viele weiteren Bauabende mit unseren Freunden der Luzerner Kantonalbank und bedanken uns für die grossartige Unterstützung.

Bilder/Text: Benno Zurfluh

Mehr Bilder


Bauabend mit der Luzerner Kantonalbank 2017:

Bescherungsfahrt im Unterlöchli 2017:

Bilder: AZM Heinz Steimann

Mehr Bilder


Bescherungsfahrt im Unterlöchli 2017:

Zunftmeisterabend 2017:

Schlagernacht des Weyzunftmeisters René Najer in Meggen

Am vergangenen Samstag fand der traditionelle Zunftmeisterabend der Wey-Zunft unter dem Motto «Schlagerparty» im Gemeindesaal in Meggen statt. Dieser Anlass galt als organisatorische Bewährungsprobe für den standfesten Weibel Stefan Imwinkelried. An die 200 Gäste wurden ebenso vorzüglich unterhalten wie kulinarisch verwöhnt. So beehrten auch der ehrenfeste Zunftmeister zu Safran Rolf Willimann, der Dominus der Fidelitas Michael Mathis und der Präsident des LFK Patrick Hauser den ehrenfesten Wey-Zunftmeister René Najer.

Verschiedenste Darbietungen wie z.B. ein «Herzblatt» vorgetragen von den Jahrgängen 2014 bis 2016, eine gesangliche Vorführung der Geschwister und Schwager von René über seine jugendlichen Schandtaten, ein abgeändertes «Wer wird Millionär» vom VK 2017, das LFK mit dem «tschiggi tschiggi bum bum», einem Schlagerquiz des standfesten Weibels, sowie einem Show-Duett mit Elvis und Helene Fischer, gespielt von den Jahrgängern 2004 des Zunftmeisters.

Mit fasnächtlichen Klängen trumpften die «Nölli Grötze» gross auf und brachten den Saal zum Kochen. Anschliessend konnten die Nimmermüden an der Bar den Abend ausklingen lassen.

Bilder: Benno Zurfluh

Mehr Bilder


Zunftmeisterabend 2017:

Fahrzeugübernahme bei der Garage Galliker in Ebikon:

Bilder: Benno Zurfluh

Mehr Bilder


Fahrzeugübernahme bei der Garage Galliker in Ebikon:

Inthronisation 2017:

So trat René Najer das höchste Amt der Wey-Zunft an

René Najer wurde als Wey-Zunftmeister 2017 am Samstag, 07. Januar 2017 feierlich inthronisiert. Die Luzerner Fasnacht prägt er schon seit mehreren Jahren: Der 53-jährige Wey-Zünftler und Leiter des ServiceCenter Zürich-Oerlikon der Groupe Mutuel-Versicherung ist seit 12 Jahren Mitglied der Zunft. Zusammen mit dem Weibelpaar Stefan und Claudia Imwinkelried wird er die Wey-Zunft Luzern im höchsten Amt durch das Jahr führen.

Bevor der neue Regent aus den Händen von Wey-Zunftpräsident Roger Gehri die Insignien seines Amtes entgegennehmen konnte, verabschiedete sich sein Vorgänger Andreas Arpagaus mit seiner Gattin Lisa sowie dem Weibelpaar Michael und Sabrina Riedweg kurz und knackig bei der Wey-Zunftfamilie aus dem Amt des Zunftmeisters: Er bedankte sich in erster Linie bei allen Personen, seien es Zünftler oder Freunde, für die Mithilfe in seinem Amtsjahr. Er tat es mit etwas Wehmut und doch viel Freude auf die kommende Fasnacht, welche er aus der zweiten oder dritten Reihe geniessen kann.

Dann war es soweit: René Najer durfte von Zunftpräsident Roger Gehri, welcher von AZM Hanspeter Schättin und Zunftritter Peter Bucher unterstützt wurde und in professioneller Manier durch den Abend führte, folgende Insignien in Empfang nehmen:

Die Kette als Zeichen der Würde, das Zepter als Zeichen der Macht, den Ring als Zeichen der Verbundenheit, den Goldenen Stern auf der Mütze als Kennzeichnung, den goldenen Turmschlüssel als Zeichen des Stubenrechts im Pulverturm Luzern.

Unterhaltsame Ansprachen und Produktionen

Die Gästeliste an diesem Abend war lang und hochkarätig. So durfte René Najer von folgenden Ehrengästen Gratulationen entgegennehmen: Nationalratspräsident Jürg Stahl, ein waschechter «Tössener Frosch» grüsste direkt aus Bundesbern. Mit seinem Dank an alle, welche im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit viel von ihrer Freizeit hergeben, hatte er schon zu Beginn seiner Rede alle Sympathien auf seiner Seite. Dass er über seinen Tisch mit einem Bündner, einem Stadtzürcher und einem Aargauer eine eigene Rede gestalten könne, dies jedoch nicht gemacht hatte, dafür waren ihm alle Gäste dankbar!

Der Regierungsrat Marcel Schwerzmann fand auch gewisse Parallelen mit der Wey-Zunft: «Die Wey-Zunft hat viele Frösche – der Finanzdirektor aber leider keine Kröten». Auf die Vorstellung des neuen Zunftmeisters verzichtete er aber aus denselben Gründen, wie es unnötig sei, Euros nach Griechenland zu senden.

SBB-CEO Andreas Meyer glänzte vor allem mit seiner Anrede: «Liebe Kundinnen und Kunden» sowie mit seinem Rat an Luzern: «Baut ihr den Tiefbahnhof, wir fahren dann schon durch». Der Direktor der Wirtschaftsförderung, Walter Stalder, schloss sich den Gratulationen seiner Vorredner an. Und nicht vergessen, seine Telefonnummer ist……

Auch die Frohsinngesellschaft Stans, die Galli-Zunft Kriens sowie das LFK mit ihrem Präsidenten Patrick Hauser liessen es sich nicht nehmen, dem neuen Wey-Zunftmeister mit witzigen Produktionen und Reden aufzuwarten.

Als spontane Besucher gaben sich noch der Zunftmeister zu Safran und Fritschivater 2017, Rolf Willimann, sowie der Chef-Redaktor der Luzerner Zeitung, Jérôme Martinu, die Ehre und gratulierten dem Zunftmeister 2017 mit einer kleinen Ansprache.

Zum Abschluss des offiziellen Teils eröffnete der neue Zunftmeister René Najer die Wey-Fasnacht. Die Guggemusig „Noggeler“ untermalte dies mit fasnächtlichen Klängen.

Text: Benno Zurfluh

Bilder: AZM Heinz Steimann

Mehr Bilder


Inthronisation 2017:

Fahnenstellen ZM 2017:

Ganz schön schräg - nach des Zunftmeisters Motto

Eine schöne Tradition der Wey-Zunft verlangt, dass nach der Bot-GV am Wohnsitz des neuen Zunftmeisters die Zunftfahne gehisst wird. Das VK2017 unter der Leitung von Stephan Knüsel hat diesen Brauch am 4. Januar mit Bravour gemeistert.

Unter vollem Einsatz und sogar mit «Blutzoll» wurde die Fahne auf dem Balkon des zunftmeisterlichen Heims in Horw aufgestellt. Der stolze Zunftmeister 2017, René Najer, begutachtete diesen Vorgang allen Hindernissen durch den Schneefalls zum Trotz aus nächster Nähe.

Der Zunftmeister-Wein 2017 mundet!

Anschliessend wurden alle Beteiligten in heimeliger Atmosphäre in der zunftmeisterlichen Wohnung mit ZM-Wein und feinen Würsten verköstigt und verwöhnt. Dies, obwohl das Weibelpaar Stefan und Claudia Imwinkelried ab der fast doppelten Gästezahl arg ins Schwitzen kam. Aber so lautet nun mal das Motto unseres ZM 2017: «Ganz schön schräg»!!

Dass unsere kleinen Italiener noch alle Schuhe mit Geschirrspültaps gefüllt und zusammengebunden hatten, konnte der tollen Stimmung an diesem Abend auch nichts mehr anhaben. Man munkelt, dass die Videoaufnahmen im Treppenhaus veröffentlicht werden sollen…

Nach derart schönen und gemütlichen Stunden mit dem Zunftmeister 2017 und seinem Weibelpaar freuen wir uns auf viele weitere Anlässe mit gemütlichem Beisammensein.

Text: Benno Zurfluh

Bilder: AZM Heinz Steimann

Mehr Bilder


Fahnenstellen ZM 2017:

BOT-GV 2017:

Steigende Spannung bis zur Wahl des Wey-Zunftmeisters

An die 85 Zünftler folgten gespannt der Einladung zum Bot 2017 im Grand Casino Luzern. Wie schon Monate vor dem Bot wurde auch diesmal im Foyer heftig über den neuen Zunftmeister spekuliert. Dabei wurde jeder Zünftler bei der Begrüssung eingehend gemustert und - je nachdem - "verdächtigt".

Zunftpräsident Roger Gehri führte souverän durch den ersten Teil des Abends. Nach einer kurzen Pause, in welcher die Spekulationen fast kein Ende mehr nehmen wollten, kam aber endlich der Moment, dem schon alle Zünftler seit Wochen entgegengefiebert hatten: Die Wahl des Wey-Zunftmeisters 2017.

An diesem Bot wollte die Zunftmeisterwahl-Kommission den anwesenden Zünftlern weismachen, dass der neue Zunftmeister anhand von DNA und speziellen Prüfverfahren durch aussenstehende Dritte getestet und auf Herz und Nieren überprüft worden sei. Dies wurde in einem Kurzfilm eingehend dokumentiert. Aber mit solchen Ablenkungsversuchen konnten den Spekulationen auch in diesem Jahr kein Ende bereitet werden. Mit einer Präsentation wurden Bilder aus früher Jugend sowie Eigenschaften und Gepflogenheiten des neuen ZM verraten. Doch auch danach war mehr unklar als klar, wer der neue Zunftmeister sein sollte. Am Schluss der Präsentation kam der Aha-Effekt doch noch: Als Zunftmeister 2017 offenbarte sich René Najer. Mit Tambour und Banner wurden er und sein ebenfalls neu gewählter Weibel Stefan Imwinkelried in den Panoramasaal geleitet.

Herzliche Gratulation zu dieser glanzvollen Wahl!

Während eines kurzen Apéros im Casineum wurden feierlich die Frauen, welche im Hotel Schweizerhof ihren eigenen Anlass feierten, über die Wahlergebnisse informiert. Und das VK 2016 unter der Leitung von Remo Bucher nutzte die Pause, um die letzten Vorbereitungen zur traditionellen Bot-Unterhaltung zu treffen.

Einstieg als Zwerge, endend als Zwerge

Was am Zunftmeisterabend 2016 mit einem Zwergenmarsch durch die Halle in Meggen begonnen hatte, endete in derselben Form im Casino. Die 7 Zwerge um Oberzwerg und VKP2016 Remo Bucher haben sich mit selbstgebastelten Schiffchen aus dem VK-Jahr Richtung Griechische Inseln verabschiedet. Dabei fehlten natürlich weder griechische Musik, noch der Ouzo. Zum Abschluss durfte unser ZM 2016, Andreas Arpagaus, eine Insel in der Form eines schönen Baumes entgegennehmen. Dies als Dank des VK 2016 für ein tolles Jahr mit vielen schönen Erlebnissen mit unserem ZM 2016.

Text: Benno Zurfluh

Bilder: Arthur Schuler / AZM Heinz Steimann

Mehr Bilder


BOT-GV 2017:

Zunftmeister 2017

Zunftmeister 2017, René Najer

Zunftmeister 2017 mit Weibel

René Najer mit Stefan Imwinkelried